12.04.2014 Frühling im Lampertstal

Auf der Suche nach einer Wanderung in der Region bin ich auf der Internetseite “NaturAktivErleben” auf die Frühlingswanderung im Lampertstal gestoßen. Die Beschreibung versprach viel Abwechslung, Fernsicht, u.a. auf dem Kalvarienberg und das größte Wacholdergebiet in NRW.

Route

Es gab einiges zu sehen und ihr seid herzlich eingeladen meinen heutigen Blogbeitrag zu verfolgen.

Start war an der Antoniuskapelle in Dollendorf/Schloßthal nach der Anreise über die A1 bis Ende Autobahn und dann über Ahrhütte zu wirklich schön gelegenen Kapelle.

Antoniuskapelle

Auch von Innen machte sie eine gute Figur.

Kapelle-innen

Noch schnell eine Kerze angezündet …..kann ja nichts schaden. ;-)

Zunächst geht es über einen Höhenweg, vorbei an bereit gelegten Holzstapeln und viel Fernsicht, wie die nächsten Bilder deutlich zeigen.

Holz-bereit-zur-Abholung

Fernsicht_1

Fernsicht_2

Fernsicht_3

Fernsicht_4

Fernsicht_5

Dann verändert sich die Wegführung und es geht in das erste Tal.

Kiefer-am-Wegrand

Auf den Wiesen rechts und links des Weges tauchen jetzt immer mehr Frühlingsboten auf. Schlüsselblumen sind bereits zahlreich zu sehen.

Schluesselbumen

In den Sträuchern, die die Wiesen teilen summt es unaufhörlich.

Straeucher

Nach kurzen Aufstiegen immer wieder eine schöne Fernsicht, auch wenn es ein wenig diesig ist.

Fernsicht_6

Immer wieder wird daran erinnert das ich durch ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet wandere.

Naturschutzgebiet

Dann tauchen sie auf, die ersten Wacholderbäume, die dieser Runde und der Region diesen besonderen Charme verleihen. Wie schon zu Beginn des Artikels erwähnt, findet man hier das größte zusammenhängende Vorkommen von Wacholder in Nordrhein-Westfalen.

Wacholder_1

Wacholder_2

Es geht im weiteren Verlauf auf einem Teilstück des Eifelsteig weiter.

Hinweis_1

Auf der ganzen Route gibt es immer wieder Bänke zum ausruhen oder Sitzgelegenheiten.

Rastplatz

Besonders in den Passagen, wo ich im Schatten gehe ist es noch empfindlich frisch und die Fliesjacke wird mal an und dann wieder ausgezogen, wenn der Weg durch die Sonnen führt.

Rastplatz_2

Waldweg

Dann führt der Weg durch das eigentliche Lampertstal, das Tal wonach die Runde ihren Namen hat.

Hinweis_2

Nun geht es rauf zum Eifelblick auf den Kalvarienberg, wieder durch ein Naturschutzgebiet.

Naturschutzgebiet_2

In einer Spurrille des Weges beobachte ich eine Blindschleiche, bleibe bei ihr stehen, weil auf dem Hang herunter ein Jeep, beladen mit 3 Jägern kommt, damit sie diese nicht überfahren. Sie ist gut angepasst an ihre Umgebung und hätte leicht ein Opfer der Reifen werden können.

Blindschleiche

Jetzt geht es weiter bergauf, das letzte Stück auch etwas steiler aber die Mühe wird mit einer tollen Fernsicht in alle Himmelsrichtungen belohnt. Das sind die Moment die ich beim wandern so liebe. Außer Atem oben ankommen und sich mit einem beeindruckendem Panorama belohnen.

Gipfelkreuz

ich habe vom Ausblick ein kleines Video gemacht was man sich auf meinem youtube Kanal ansehen kann. hier geht es zum kleinen Film

Fernsicht_7

mehrere Kreuze sind hier oben zu finden

Kreuz

Dann entdecke ich auch die erste der vielen Küchenschellen, die hier oben auf der Anhöhe zu finden sind. Dabei komme ich mit einem älteren Herr ins Gespräch, der den ganzen Berg nach irgend etwas absucht. Wir stellen und gegenseitig vor und es stellt sich heraus, das er aus einem Nachbarort von Euskirchen kommt und er ganz begeistert von diesem Ort, dem Lampertstal und dem einzigartigen Vorkommen des Wacholder schwärmt. Auch die Küchenschellen haben es ihm angetan. Etwas besorgt bemerkt er, das die Natur in diesem Jahr gut 3 Wochen zu früh ist und er nicht hofft das es noch einmal Frost wird. Die Eichen würden viel zu früh austreiben und blühen.

Kuechenschelle

Doch dann geht es weiter und wünschen uns einen schönen Tag. Die Hälfte der heutigen Runde ist nun erreicht und es geht langsam wieder zurück zur Antoniuskapelle.

Kreuz_2

Die weitere Wegführung lässt zunächst wieder viel freie Sicht zu …..

freie-Flaeche

freie-Flaeche_2

..bis ich in das Lampertstal komme und hier dann für eine lange Zeit laufen werde.

Rueckweg

nach einiger Zeit kommt mir eine Schafherde entgegen.

Schafherde

dann geht es durch einen schöne Abschnitt mit ansprechenden Kontrasten.

Tal

ganz zum Ende hin ist die Wegführung gesperrt, wie ich auch bereits durch den Hinweis auf der “NaturAktivErleben” Seite erfahren habe. Also rechts steil hoch und es dauert nur noch einige Schritte und ich bin wieder am Auto.

Sperrung

Eine wirklich abwechslungsreiche Runde geht zu Ende bei bestem Frühlingswetter.

Den GPS Track gibt es hier

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2 Responses to 12.04.2014 Frühling im Lampertstal

  1. Elke says:

    Hallo Michael,

    die Tour ist eine der schönsten dort in der Gegend. Das Lampertstal werde ich wohl auch noch einmal besuchen. Deine Fotos sind super schön.

    Schade, dass das kommentieren nach der Umstellung nun so umständlich geworden ist und man deine Beiträge nicht mehr mit einem “gefällt mir” versehen kann.

    Liebe Grüße
    Elke

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