02.08.2015 NAE Tour Nr. 5 ein Erlebnis der besonderen Art

Ich weis gar nicht wie oft ich am vergangenen Sonntag Bonjour gesagt habe, aber es waren einige Male. Denn es begegneten uns viele belgische Landsleute, die die gleiche Idee hatten im belgischen Hohen Venn zu wandern. Zusammen mit Marita und Sigrun ging es ins benachbarte Belgien, um die Wanderroute Nr. 5 des Portals NaturAktivErleben zu erkunden. Diese Tour hatten wir uns schon einige Male vorgenommen, aber es kam immer etwas dazwischen. Entweder paßte das Wetter nicht oder der ein oder andere fühlte sich gesundheitlich nicht so, die 22 km in Angriff zu nehmen. Denn aus den Beschreibungen anderer Vorwanderer sollte es dies Tour in sich haben, was wir durchaus bestätigen können. Hinzu kam, das wir aus Zeitgründen auch noch die abgekürzte Variante gewählt haben. Hier mein aufgezeichneter Track mit 16 km Distanz. Einen ersten Überblick habe ich jetzt schon für euch.

Track

Vom kleinen Parkplatz aus, kurz hinter der Ortschaft Solwaster und der gelegenen Mühle Thorez startet unsere Runde.

Einstieg der Runde

Der erste Kontakt mit der Hoegne

erster Kontakt

über unzählige Brücken führt der Weg hinauf durch das Tal. Hier ist die erste. Die Hoegne zeigt sich zunächst noch mit ruhigem Wasserlauf.

erste Brücke

Hoegne 1

eine weitere Brücke wird überquert

Hoegne 2

Wasserlauf

Marita und Sigrun lieben Heidelbeeren, die sie auch reichlich gefunden haben

Heidelbeeren pfluecken

kleine Bäche fließen links und rechts in die Hoegne

Wasserlauf 4

inzwischen treffen wir noch selten auf andere Wanderer, weil wir immer weiter ins Tal hineingewandert sind. An dieser Sitzgelegenheit besteht die Möglichkeit zu einer Rast. Wir haben aber erst 1/3 der Strecke zurückgelegt und verschieben diese auf später.

Rasthuette

meine Begleitung immer stramm voraus 😉

Begleitung

kleine Uferplätze laden dazu ein auf den Felsen eine Rast einzulegen

Rastplatz am Wasser

neben dem steinigen Untergrund sind auch die Wurzeln eine Herausforderung

Wurzeln

der Weg ist gut ausgeschildert. Nur im letzten Bereich vor der Abkürzung der Strecke fehlt das erwartete Schild, oder wir haben es einfach übersehen, weil wir von den Eindrücken so abgelenkt waren

Hinweis

immer wieder diese herrlichen Passagen

Wasserlauf 9

Wasserlauf 10

Wasserlauf 5

an vielen Stellen führt der Weg über Holzstege

Holzstege

nachdem wir das Tal hinter uns gelassen haben, kommen wir zum Pont du Centenaire und haben somit das erste Tal durchwandert

Pont du Centenaire

nach einer kleinen Trinkpause geht es weiter auf die Vecquée, einem alten Verkehrsweg. Entweder am Waldrand vorbei, oder durch die beeindruckende Vennlandschaft. Für ein paar Kilometer wird die Landschaft auf jeden Fall offener.

Blume

toter Baum

an vereinzelten Stelle beginnt schon das Heidekraut zu blühen. Auch ein Hinweis das der Herbst nicht mehr weit ist

Erika

auf den gerodeten Stellen wächst schnell der Farn und prägt die Landschaft

Farn

dann folgen wir der Statte und gehen mit dem anfangs noch kleinem Bach abwärts ins Tal herunter

Statte

im weiteren Verlauf der Strecke kommen wir an ein alte Steinbrücke, die die Statte überquert

Bruecke ueber die Statte

weiter Bachabwärts führt der Weg

Statte 2

immer wieder sehen wir ein herrliches Lichtspiel zwischen den Bäumen und dem Wasser

Lichtspiel an der Statte

jetzt befinden wir uns schon auf dem letzten Drittel unserer Tour

Statte 3

Wasserterassen

Wasserterasse

das folgende Bild zeigt sehr schön, wie die Wegbeschaffenheit der beiden Täler größenteils war

Wegfuehrung

eine weitere und die letzte Brücke an diesem Tag

letzte Brücke

Der „Rocher de Bilisse„, eine beeindruckende, uralte Felsformation zum Ende hin der Tour.

Rocher de Bilisse

zum Ende der Tour kommen wir in einem Waldstück an diesem Felsen vorbei, der 2001 ausgegraben wurde

le dotmen

zum Schluß geht es noch durch den Ort Solwaster durch und unsere Runde endet nach 16 km und 5 Stunden Gehzeit wieder am Auto.

le doment

Es war eine beeindruckende Wanderung mit vielem was man links und rechts beobachten konnte. Das plätschern des Baches wirkt beruhigend und die klare kühle Luft an diesem schönen Sommertag machte unsere Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Selten bin ich eine solch schöne Tour gegangen. Ich werde wieder kommen.

4 Gedanken zu „02.08.2015 NAE Tour Nr. 5 ein Erlebnis der besonderen Art

  1. Elke

    Boah Michael,
    das ist ja zum nachwandern schön, was du hier an Fotos zeigst.
    Wasser ist ja für meine tierische Begleitung genug dabei, wie ist es denn mit der Erlaubnis die Wege mit Hund zu begehen, gibt es hier Einschränkungen?

    Danke für diesen großartigen Einblick in eine wunderbare Tour.

    LG Elke

    Antworten
    1. wegfinder Beitragsautor

      Hallo Elke, danke für Deinen Kommentar.
      Die Landschaft wird dir gefallen. Ich denke Spike wird seine helle Freude haben. Es waren soviele Leute mit ihren Hunden zu sehen und sie hatten alle (Mensch und Tier) ihren Spaß. Es scheint also keine Einschränkungen zu geben.

      LG Michael

      Antworten
  2. Michael Schröder

    Hallo Michael,
    erkenne die meisten Stellen dieser Tour anhand Deiner Fotos direkt wieder. Bin diese ja nur 2 Monate vor Dir gegangen. Wie Du schon erwähnst einer der tollsten Wanderwege bisher – auch meine Meinung.
    Viele Grüße bis zur Wegepatenwanderung von NAE…
    Gruß,
    Michael

    Antworten

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