11.04.2015 mein Weg auf dem Wildnis Trail „Etappe 3“

und weiter geht es mit meinen Impressionen zum Wildnis Trail, diesmal mit der 3 Etappe von Gemünd nach Heimbach.

3-Tag-Karte
Nach dem Frühstück im Kurpark Hotel Gemünd ging es bei durchwachsenem Wetter weiter. Der Inhaber des Hotels, der auch eine Funktion im Nationalpark bekleidet, wies mich darauf hin, dass es an einigen Stellen der dritten Etappe auch zu erheblichen Baumschäden durch Orkan „Niklas“ gekommen ist. Besonders im Bereich Gemünd bis nach Wolfgarten sollen einige Fichten umgestürzt sein und die Wegführung beeinträchtigen. Schon wieder war Flexibilität gefragt.

Deshalb fuhr ich mit dem Bus von Gemünd Mitte bis zum Forsthaus Wolfgarten und startete die Tour von dort. Doch zunächst bestaunte ich beim Frühstück noch den interessanten Eierwärmer.

3-Tag-FruehstueckAls ich aus dem Bus austieg war ich innerhalb kürzester Zeit weiß wie ein Schneemann, denn ein Schneegraupelgemisch prasselte auf mich nieder und ich konnte kaum die Hand vor Augen erkennen. Na das ging ja schon wieder prima los. Der Regenponcho war aber schnell übergeworfen und so schnell wie der Niederschlag gekommen war, war er auch wieder vorbei. Aber diese Wetterkapriolen begleiteten mich die gesamte Tour an diesem Wandertag und der Regenschutz blieb die ganze Zeit über an. Nach einem Stück auf der Landstraße ging es an der Kermeterschänke rechts ab in den Wald. Der Hotelier hatte nicht übertrieben und dies waren die ersten Eindrücke als es in den Wald ging.

3-Tag-SturmschaedenIch umkurvte weiträumig die umgestürzten Kolosse und kam schließlich in einen Abschnitt mit Buchenwald. Diese Kameraden boten dem gestrigen Sturm ohne Blätter jetzt im zeitigen Frühjahr keine Angriffsfläche und stehen mit ihrem Wurzelwerk auch wesentlich fester im Wald. Immer wieder traf ich auf Passagen, auf dem der Wirtschaftswald abgerodet worden ist und die Natur sich alleine entwickelm soll.

3-Tag-freiflaecheDer Weg schlängelte sich mal auf mal ab, immer auf befestigten Wirtschaftswegen im Wald und ich nähere mich der Abtei Maria Wald.

3-Tag-NaturschutzgebietAb und an wieder ein Hindernis

3-Tag-Baum

Im Kloster Maria Wald habe ich mich dann ein wenig aufgewärmt und die legendäre Erbsensuppe und ein Eifeler Landbier verköstigt.

Tag-3-Erbsensuppe

Dann geht es weiter und der nächste Schneeschauer mit böigem Wind wartet auf mich, als ich meinen Weg fortsetze und noch einmal zurück auf das Kloster blicke.

3-Tag-Maria-Wald

Kurze Zeit später sieht es dann so aus und es ist sogar blauer Himmel  zu sehen. An diesem Punkt ändere ich die Route und folge dem Weg in Richtung Schwammenauel, weil  meine nächste  Unterkunft in Heimbach Hasenfeld ist und ich so noch einmal auf den Stausee blicken kann, andem ich im weiteren Verlauf vorbeikomme.

3-Tag-SonneEs gab aber auch solche Momente, die ich natürlich genossen habe und ein Lichtblick waren

3-Tag-freundlichim weiteren Verlauf kann man wegen dem fehlendem Laub das ein oder andere Mal Heimbach sehen

3-Tag-Staussee-Heimbachdann erreiche ich die Staumauer Schwammenauel und trotz trockenem Wetter bläst hier ein kräftiger Wind, was man an den kleinen Wellen gut erkenne kann.

3-Tag-Stausee nun ist es nur noch ein kurzes Stück und ich erreiche meine dritte Unterkunft in Heimbach Hasenfeld, das Haus Diefenbach

3-Tag-Haus-Diefenbach

jetzt steht noch die letzte, die vierte Etappe an und ich war froh, dass einen großen Teil der dritte Etappe gehen konnte.

 

 

 

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