09.01.2016 Wanderung bei Zerkall

Nach einer langen Durtststrecke hier im blog zeige ich euch nun nochmal einige Bilder und ein Video zur Tour, die ich recht spontan gegangen bin. Der Weg führte mich nach Zerkall zum Infopunkt des Nationalpark Eifel.

Nationalparktor-Zerkall

Dort gibt es einen großen Parkplatz und der Infopunkt ist Ausgangspunkt zu vielen Touren. Hier eine Übersicht zur Runde, die nur knapp 7,7 km lang ist. Ich wollte die kurze Runde nutzen, um mich mit der Gopro vertraut zu machen, die mir für die Zukunft als Videokamera dienen soll, um meine Touren aufzuzeichen.

Karte

Doch nun geht es los ….

Es geht zunächst durch den Ort Zerkall, um kurz nach dem Ortsschild rechts in die Bergsteiner Straße einzubiegen. Diese Straße geht dann weiter über in den Mühlenweg und führt in den Ort Bergstein.

Ortsschild-Zerkall

Es geht stetig bergan, der Mühlenweg geht über in einen Feldweg und an dieser Stelle muß man  rechts in den kleinen Pfad abbiegen, der mich bis zum höchsten Punkt auf 400 Meter Höhe bringt.

Aufgang-zum-Berg

unterwegs, ich durchquere einen ausgedehnten Buchenwald ohne Laub, stelle ich mir vor wie schön grün und kühl es hier im Sommer wohl ist. Diese Runde wird sich gut als Gruppenwanderung anbieten und ich werde sie mir für 2016 vormerken. Ich komme an einer Igelschutzhütte vorbei. 😉 Im Video sieht man mehr dazu.

Igelhuette

Weiter immer weiter geht es aufwärts. Bald sind die 400 HM erreicht und der Aussichtsturm ist erreicht.

Aussichtsturm

ihr könnt euch sicher vorstellen was mich hier für ein tolles Panorama bei diesem Tollen Wanderwetter erwartet hat. Die Anstrengung hat sich gelohnt und ist jedesmal Motivation eine Aussichtsplattform zu ersteigen. Eine Pause, zwei Tassen heißen Fencheltee und es geht weiter. Nun geht es in den Ort Berggeist und für die Wanderer hat der Ortsverein alles gut beschildert.

Hinweisschild

Am Ortsrand, gleich neben dem Friedhof hat man eine herrliche Fernsicht bis in die Region um Aachen und Eschweiler.

schoene-Aussicht

Von hier aus geht es nur noch bergab in Richtung Rur, die dann weiter in den Obermaubachstausee mündet.

Abstieg-zur-Rur

An der Rur angekommen muß ich zunächst über eine Fußgängerbrücke auf die andere Seite

Fussgaengerbruecke

dort habe ich eine schöne Aussicht auf die Rur und die Brücke, über die ich gleich gehen werde. Ich bin schon öfters hier gewesen. Im Sommer leuchtet hier ein kräftiges grün vom Buchenwald an den Hängen auf der linken Seite.

die-Rur

zwei Wassersportler paddeln in aller Ruhe unter der Brücke durch und ich denke mir das ich dazu auch Lust hätte.

Wassersport

ein kurzes Stück führt der Weg auf der anderen Seite weiter, bevor ich auf dieser Fahrradbrücke den Fluß wieder überquere und auf dem Fahrradweg den Rückweg antrete.

Fahrradbruecke

ein weiteres Mal überquere ich die Rur und entdecke im Fels eine Madonnenstatue

Madonnenstatue

das Ausflugslokal Gut Kallerbend  hat leider geschlossen und es gibt dann keinen Abschlusskaffee. Eine Einkehr zum Ende der Runde kann ich empfehlen, denn es ist nun nicht mehr weit bis zum Parkplatz.

Auf den Weiden des Guts Laachs, die Longhornrinder züchten steht noch eine besondere Eiche, die z.Zt. mit Misteln bevölkert ist.

Eiche-mit-Mistelbewuchs

zum Ende stehen diese Prachtexemplare

Rinder

im Video gibt es noch besondere Nahaufnahmen der Wiederkäuer

den Track findet ihr hier

4 Gedanken zu „09.01.2016 Wanderung bei Zerkall

  1. Elke

    Ja die Gegend ist traumhaft, dort wandere ich auch immer wieder gerne.
    Die Rindviecher sehen aber so aus, als hätten die wochenlang im Dreck gesuhlt 😀

    Freue mich mal wieder von dir gelesen zu haben

    LG Elke

    Antworten
    1. Michael Waschkau

      Danke Elke! Unterwegs bin ja eigentlich jedes Wochenende. Oft fehlt mir die Lust das dann alles aufzuschreiben. Das Video produzieren macht allerdings Spaß. Ein halber Tag geht dabei aber auch meistens drauf. Die Anerkennung von euch ist dann die Entschädigung dafür.

      Antworten
  2. Axel / OUTDOORSEITE

    Hach, da kommen Heimatgefühle auf. Auf dem Burgberg habe ich während meiner Kindheit fast jedes zweite Wochenende verbracht, wenn wir bei meiner Oma zu Besuch waren. Die wohnte am Fuße des Burgbergs und so waren wir eigentlich immer hier spielen. Danke für’s (nochmal einmal) zeigen!

    PS: Und schön, mal wieder was von dir gesehen und gelesen zu haben 😉

    Antworten
    1. wegfinder Beitragsautor

      Hallo Axel, eigentlich wollte ich noch um die Obermaubachtalsperre rum , mußte aber wegen Achillessehnenproblemen nach 6 km den Rückweg antreten. Ich war schon öfters dort in der Region und freue mich schon, wenn wieder alles grün ist. Eine tolle Wanderregion! Freut mich das es dir gefällt, wenn ich euch hier im blog ein wenig zeigen kann. Aber du als Ortskundiger kannst mir bestimmt da noch einigs zeigen. Wünsch dir eine schöne Woche.

      LG Michael

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.